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5:0! Blau-Weiß Linz sendet Lebenszeichen

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Blau-Weiß Linz hat den Abstiegskampf der Bundesliga wieder richtig spannend gemacht. Das Schlusslicht fertigte die WSG Tirol am Samstag zu Hause mit 5:0 (2:0) ab und liegt nur noch zwei Zähler hinter dem WAC.


Am Samstag in Wolfsberg und am Dienstag darauf in Linz stehen direkte Duelle der beiden Nachzügler auf dem Programm. Shon Weissman (41./Elfmeter, 61.) und Ronivaldo (45.+5/Elfmeter, 67.) trafen jeweils im Doppelpack. Nico Maier sorgte für den Endstand (87.).

Trainer Michael Köllner bot vor 5195 Zuschauern im mit Ausnahme des Gästesektors ausverkauften Hofmann Personal Stadion erstmals in seiner Ära seine Topstürmer Weissman und Ronivaldo gemeinsam von Beginn an auf. Ronivaldo war seit der Winterpause bisher stets als „Joker“ zum Einsatz gekommen. Simon Seidl rückte ins zentrale Mittelfeld zurück, links von ihm begann Simon Pirkl. Bei den Tirolern ersetzte Thomas Sabitzer im Sturmzentrum den erkrankten Ademola Ola-Adebomi.

Bild: GEPA

Starker Start und zwei VAR-Elfmeter
Die Heimischen starteten energisch, Dominik Reiter schoss nach nicht einmal 120 Sekunden knapp rechts am Tor vorbei. Einen Distanzschuss von Maier, den Matthäus Taferner gefährlich abgefälscht hatte, drehte WSG-Goalie Adam Stejskal über die Latte (10.). Nachdem der Anfangselan etwas verebbt war, schlugen die Linzer zweimal nach Elfmetern zu, die sie nach VAR-Unterstützung zugesprochen bekommen hatten.

Bild: GEPA

Beim ersten Strafstoß ahndete Schiedsrichter Arnes Talic nach Video-Studium, dass Jamie Lawrence bei einer Flanke den Arm ausgefahren hatte und den schräg hinter ihm postierten Ronivaldo im Gesicht getroffen hatte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde Talic erneut zum Bildschirm gebeten.

Bild: Kronen Zeitung

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Bei einem schnellen Einwurf der Linzer war ein zweiter Ball auf dem Spielfeld, WSG-Profi Benjamin Böckle spielte diesen in die Gefahrenzone im Strafraum, wo einander erneut Lawrence und Ronivaldo duellierten. Die Entscheidung: Unsportlichkeit von Böckle und Elfmeter.

Bild: GEPA

Blau-Weiß findet seine Heimstärke
Die WSG war offensiv kaum vorhanden. Auch Nikolai Baden Frederiksen, der beim jüngsten Gastspiel an der Linzer Donaulände Anfang März noch mit drei Toren im Alleingang für einen 3:2-Sieg der Tiroler gesorgt hatte, hatte Blau-Weiß im Griff. Auf der Gegenseite fand eine Ronivaldo-Flanke Weissman, der diese per Kopf im langen Eck versenkte. Ronivaldo selbst legte nach einem Tiefenlauf und Zuspiel von Reiter nach. Die beiden früheren Bundesliga-Schützenkönige Weissman und Ronivaldo halten nun bei jeweils acht Liga-Saisontoren. Der 37-jährige Ronivaldo hat alleine in den jüngsten vier Partien fünfmal getroffen.

Maier vollendete nach Zuspiel von David Bumberger den höchsten Saisonsieg der Linzer, die nun drei ihrer jüngsten vier Heimspiele – und beide in der Qualifikationsgruppe – gewonnen haben. Die beiden bisherigen Saisonduelle hatte jeweils noch die WSG für sich entschieden. Nach drei Niederlagen in den ersten vier Qualigruppen-Spielen müssen sich auch die Wattener wieder Abstiegssorgen machen. Sechs Runden vor Schluss liegen sie nur noch fünf Punkte vor dem Tabellenende. Nun warten zwei Partien gegen Qualigruppen-Spitzenreiter SCR Altach auf das Team von Trainer Philipp Semlic, das in den jüngsten drei Partien elf Gegentore kassiert hat.

FC Blau-Weiß Linz – WSG Tirol 5:0 (2:0)
Hofmann Personal Stadion, 5195 Zuschauer, SR Talic

Tore: 1:0 (41.) Weissman (Elfmeter), 2:0 (45.+5) Ronivaldo (Elfmeter), 3:0 (61.) Weissman, 4:0 (67.) Ronivaldo, 5:0 (87.) Maier

Blau-Weiß: Mantl – Pasic, Maranda, Varesi-Strauss (75. Riegler) – Reiter (84. Dahlqvist), Briedl (85. Cvetko), S. Seidl, Pirkl (84. Bumberger) – Maier – Weissman, Ronivaldo (75. Joao Luiz)

WSG: Stejskal – Boras, Lawrence, Kubatta (68. D. Gugganig) – Naschberger, Taferner, Müller, Böckle (68. Geris) – Wels (68. Anselm), Th. Sabitzer (46. Hinterseer), Baden Frederiksen

Gelbe Karten: Briedl bzw. Lawrence, Böckle, Baden Frederiksen


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